Auktion 433 - Teil 1 (Lose 6001 - 6447)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE PROVINZIALPRÄGUNGEN. MYSIA

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Schätzpreis 600 €
Zuschlag nicht verkauft
GERME. Antoninus III. Caracalla, 198-217.

Æs,

Strategos Glykon II.; 30,12 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Apollo sitzt r. mit Plektron und Lyra, davor steht Marsyas r. mit Flöten, r. Flußgott. Ehling 156; RPC ID 1150 (unassigned).

Fast sehr schön

Der RPC führt nur drei Exemplare des höchst seltenen Stückes auf, alle in Museen.

Auf dem Revers des Stückes ist die Szene aus dem Mythos dargestellt, in der Marsyas Apollon zum musischen Wettkampf aufforderte. Neben Marsyas lagert dabei ein Flussgott, der wahrscheinlich den personifizierten Aisepos darstellt. Dieser wurde auch Marsyas genannt, weil seine dunkle blutähnliche Farbe durch das Blut des gehäuteten Silen entstanden sein soll. Ehling, K., Die Münzprägung der mysischen Stadt Germe in der römischen Kaiserzeit, 2001, S. 98 f.