Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke
Los 7101

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| Schätzpreis | 2.500 € |
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AV-Tremissis zu 1 1/2 Scripula, 355/361, Antiochia; 1,68 g.
Drapierte Büste r.//Victoria sitzt r. auf Panzer und zeichnet Stern auf einen von einem Genius gehaltenen Schild.
RIC 180. Von größter Seltenheit. Min. raue Oberfläche auf dem Avers, leichte Prägeschwächen, sehr schön/fast vorzüglichExemplar der Sammlung Christoph Buchhold.
Exemplar der Auktion Lanz 46, München 1988, Nr. 708 und der Auktion Schenk-Behrens Nachf. 68, Essen 1994, Nr. 564.
Das Nominal wird meist als "1 1/2 Scripula" oder "9 Siliquae" bezeichnet. Korrekt ist die - auch antik belegte - Bezeichnung Tremissis, die 1/16 der Uncia (und somit 1,5 Scripula bzw. 9 Siliquae) entspricht. Der Tremissis zu 8 Siliquae, der 1/3 Solidus entspricht, wurde 384 eingeführt. Siehe Weiser, W., Die Geldwährung des römischen Reiches, Bonn 2023, S. 120 f.