Auktion 433 - Teil 3 (Lose 6730 - 7183)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 1.500 €
Zuschlag 9.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Valentinianus I., 364-375.

AV-Solidus, 368, Treveri; 4,35 g.

Konsularbüste l. mit Perldiadem, Mappa und Zepter//Zwei Kaiser sitzen v. v., jeweils mit Nimbus, Mappa und Zepter.

RIC 18 b; Zschucke 27 (dies Exemplar). Von allergrößter Seltenheit. Sehr attraktives, breites Exemplar, kl. Kratzer, leichter Doppelschlag auf dem Avers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke.

Zschucke (Die römische Münzstätte Trier, 3. Aufl., 1997) ordnet das Stück der 7. Prägeperiode der Edelmetalle aus der Trierer Münzstätte mit Einsetzen während der Währungsreform unter Constans und Constantius II. zu. Die Prägung mit der Sondersignierung SMTR (Sacra Moneta Treveris) fällt in die Zeit, in der Valentinian I. Trier zu seiner Residenzstadt machte und die Prägestätte zur wichtigsten für Gold im Westen des Imperiums avancierte. Zschucke bezeichnet sie daher als Eröffnungsemission.

Die Münzstättensigle SMTR weist laut Pierre Bastien (Monnaie et Donativa au Bas-Empire, 1988, S. 95) auf ein Donativum hin; konkret auf das Donativ anläßlich des zweiten gemeinsamen Konsulats der Kaiser Valentinianus I. und Valens im Jahr 368.