Auktion 433 - Teil 2 (Lose 6448 - 6729)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 750 €
Zuschlag 650 €

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Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 18 v. Chr., Rom,

P. Petronius Turpilianus; 3,80 g. Feroniabüste r.//Kniender Parther r. präsentiert Standarte.

BMC 14; Coh. 484; RIC² 288. Herrliche Patina, kl. Kratzer, vorzüglich

Exemplar der Auktion Triton XXIV, New York 2021, Nr. 989.

Die von Crassus 53 v. Chr. an die Parther verlorenen Feldzeichen haben die Römer 20 v. Chr. auf diplomatischem Wege zurückgewinnen können. Mit dem ihm eigenen robusten Selbstbewusstsein stellte Augustus dies in seinem Tatenbericht (29) so dar: "Die Parther habe ich gezwungen, die Beute und Feldzeichen dreier römischer Heere zurückzugeben und die Freundschaft des Römischen Volkes zu erflehen".

Zur Datierung siehe Küter, Alexa, Zwischen Republik und Kaiserzeit. Die Münzmeisterprägung unter Augustus, Berlin 2014, S. 21.


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