Auktion 433 - Teil 3 (Lose 6730 - 7183)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

Bieten


Schätzpreis 3.000 €
Zuschlag 4.400 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Carus, 282-283.

B-Doppelantoninian (?), Siscia; 3,21 g. DEO ET DOMINO CARO INVIC AVG Drapierte Büste des Sol gegenüber der gepanzerten Büste des Carus mit Strahlenbinde//Felicitas steht l. mit Caduceus und Zepter an Säule gelehnt. RIC 99. Von großer Seltenheit. Min. korrodiert, Silbersud, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold.

Exemplar der Auktion NAC 21, Zürich 2001, Nr. 547 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 248, Osnabrück 2014, Nr. 7577.

Ab der Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. achtete man in der Münzprägung zunehmend weniger auf die althergebrachte Form der Titulatur, was schließlich in Legenden mit dem deus et dominus-Titel gipfelte. Die Einführung des Titels (in Gelübdeform: DOMINO ET DEO) war eine Initiative des procurator monetae in Serdica unter Aurelianus. Die Titulatur entstand wohl nicht auf Betreiben der Reichsregierung, wurde von dieser aber geduldet. Siehe Alföldi, Andreas, Die monarchische Repräsentation im römischen Kaiserreiche, Darmstadt 1980, S. 210 ff.