Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke
Los 7209

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| Schätzpreis | 3.000 € |
| Zuschlag |
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AV-Solidus, Treveri; 4,4 g. Drapierte Büste r. mit Rosettendiadem//Zwei Kaiser sitzen v. v. mit Globus, dahinter Victoria. RIC 77 b. RR Winz. Prüfstelle am Rand, fast vorzüglich
Aus der Sammlung eines hessischen Pharmazeuten.
Exemplar der Sammlung Kochs und der Auktion Fritz Rudolf Künker 226, Osnabrück 2013, Nr. 1020.
Ursprünglich mit zwei alten Unterlegzetteln, einer davon mit folgendem Vermerk auf der Rückseite: Freigabe d. Reichsbank (mit Sammlerwe Sammelzwecke) Berlin Nr. 649671 vom 17. II. 1939 Meine Nummer i E 66 Otto Helbing Nachf. (...).
Nach Magnentius konnte sich mit Magnus Maximus erneut ein Gegenkaiser für mehrere Jahre im Westen des Imperiums halten. Der in Britannien stationierte General wurde 383 von seinen Truppen zum Kaiser proklamiert. Er regierte zusammen mit seinem Sohn Flavius Victor bevor er 387 versuchte seinen Machtbereich weiter in das Herrschaftsgebiet von Theodosius II. auszudehnen und von dessen Vater Theodosius I. besiegt wurde. Magnus Maximus ist besonders bekannt für die Verfolgung der Heräsie. Er verurteilte mit Priscillian, einem Anhänger einer asketischen Bewegung, den ersten Christen wegen seines falschen Glaubens zum Tod. Dazu: Birley, A. R./Taylor, F., Magnus Maximus and the persecution of heresy, Bulletin of the John Rylands Library, Manchester 66.1, 1983, S. 13-43.