Auktion 433 - Teil 4 (Lose 7184 - 7448)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 1.250 €
Zuschlag 1.300 €

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Magnus Maximus, 383-388.

AV-Solidus, Treveri; 4,51 g. Drapierte Büste r. mit Rosettendiadem//Kaiser steht r. mit Labarum und Victoria auf Globus, l. Stern. RIC 76. RR Henkelspur, kl. Prüfstellen am Rand, kl. Kratzer, sonst gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold.

Exemplar der Sammlung W. Wilk, Auktion Peus Nachf. 357, Frankfurt am Main 1998, Nr. 1219.

Nach Magnentius konnte sich mit Magnus Maximus erneut ein Gegenkaiser für mehrere Jahre im Westen des Imperiums halten. Der in Britannien stationierte General wurde 383 von seinen Truppen zum Kaiser proklamiert. Er regierte zusammen mit seinem Sohn Flavius Victor bevor er 387 versuchte seinen Machtbereich weiter in das Herrschaftsgebiet von Theodosius II. auszudehnen und von dessen Vater Theodosius I. besiegt wurde. Magnus Maximus ist besonders bekannt für die Verfolgung der Heräsie. Er verurteilte mit Priscillian, einem Anhänger einer asketischen Bewegung, den ersten Christen wegen seines falschen Glaubens zum Tod. Dazu: Birley, A. R./Taylor, F., Magnus Maximus and the persecution of heresy, Bulletin of the John Rylands Library, Manchester 66.1, 1983, S. 13-43.