Auktion 433 - Teil 3 (Lose 6730 - 7183)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 3.000 €
Zuschlag 5.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Constantinus I., 306-337.

AR-Medaillon zu 4 Siliquae, 336/337, Rom; 12,96 g.

Kopf r. mit Rosettendiadem//In Kranz: CAESAR.

Gnecchi 1 (Constantius II.); Ramskold in Niš & Byzantium XIX (2021), 36 (dies Exemplar); RIC 132. Von großer Seltenheit. Feine Tönung, winz. Kratzer, Rand leicht ausgebrochen, sonst fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke.

Exemplar der Auktion NAC 88, Zürich 2015, Nr. 699 und der Auktion Giessener Münzhandlung 241, München 2016, Nr. 2705.

Diese interessanten Silbermedaillons wurden traditionell der Münzstätte Constantinopolis zugewiesen. Lars Ramskold vermutet besonders aus stilistischen Gründen in der Münzstätte Rom die ausgebende Instanz. Auf ungewöhnliche Weise wird zum Porträt Constantins I. auf dem Revers der Titel Caesar im Eichenkranz exponiert. Sein eigener Titel AVGVSTVS ist dabei in ebenfalls außergewöhnlicher Form in vertikaler Ausrichtung auf der Münzvorderseite platziert. Parallele Emissionen mit der Averslegende CAESAR zum Bildnis des Constantin II. und XX im Kranz auf dem Revers machen die Vicennalien des Caesaren als Ausgabeanlass der Multipla als Donativa wahrscheinlich.