Auktion 433 - Teil 3 (Lose 6730 - 7183)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 10.000 €
Zuschlag 11.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Constantinus I., 306-337.

AV-Tremissis zu 1 1/2 Scripula, 310 (?), Treveri; 1,7 g.

Gepanzerte Büste r. mit Lorbeerkranz//Kaiser steht r. mit Speer und Globus.

Alföldi -; Depeyrot -; RIC -. Von allergrößter Seltenheit. Winz. Kratzer, vorzüglich

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 50, München 1990, Nr. 700; der Auktion Triton III, New York 1999, Nr. 1198; der Auktion NAC 24, Zürich 2002, Nr. 273; der Auktion Hirsch Nachf. 372, München 2022, Nr. 2183 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 416, Osnabrück 2024, Nr. 2105.

Das Nominal wird meist als "1 1/2 Scripula" oder "9 Siliquae" bezeichnet. Korrekt ist die - auch antik belegte - Bezeichnung Tremissis, die 1/16 der Uncia (und somit 1,5 Scripula bzw. 9 Siliquae) entspricht. Der Tremissis zu 8 Siliquae, der 1/3 Solidus entspricht, wurde 384 eingeführt. Siehe Weiser, Wolfram, Die Geldwährung des römischen Reiches, Bonn 2023, S. 120 f.