eLive Premium Auction 436
Beendet

Die Sammlung Dr. W. R. Teil 10 – Das 3. Jahrhundert von Macrinus bis Julianus von Pannonien (217-285 n. Chr.)

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 7.500 €
Zuschlag 18.500 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Uranius Antoninus, 253-254.

AR-Tetradrachme, Emesa; 8,54 g.

Drapierte Büste r. mit Strahlenbinde//Tyche steht l. mit Steuerruder und Füllhorn. Baldus III, Taf. 11,15 (dies Exemplar);

Prieur 1066 (dies Exemplar abgebildet); RPC online 1923.3 (dies Exemplar). Von großer Seltenheit. Tolles Porträt, attraktive Tönung, min. Doppelschlag auf dem Revers, vorzüglich

Exemplar der NFA V, Beverly Hills 1978, Nr. 496; der Auktion Bank Leu 25, Zürich 1980, Nr. 395 und der Sammlung Amadeus, Auktion Giessener Münzhandlung 100, München 1999, Nr. 557.

Im Jahre 253 war der römische Osten, der seit Philippus keinen Kaiser mehr gesehen hatte, Barbaren und Sasaniden weitgehend ausgeliefert, denn die besten römischen Truppen waren in Italien durch die Bürgerkriege gebunden. Als Schapur I. im Frühjahr 253 seine fast ein Jahrzehnt andauernde Offensive gegen die römischen Ostprovinzen startete, die Perser Mesopotamien und Syrien überschwemmten und gewaltige Beute machten, kam es in Emesa zur Ausrufung des Aphroditepriesters Sampsigeramus zum Kaiser Uranius Antoninus. Dieser verteidigte seine engere Heimat mit Erfolg, verschwand aber beim Eintreffen Valerians im Osten unter ungeklärten Umständen. Alle Prägungen des Uranius Antoninus sind extrem selten.