Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier
Los 9228

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Æ-Sesterz, 80/81, Rom; 24,06 g. Kopf r. mit Lorbeerkranz//REST/SC. BMC 305; Coh. 350; Komnick 13.0; RIC² 421. RR Etwas korrodiert, fast sehr schön/schön
Die Frage der Münzstätte dieser nur äußerst selten im Handel angebotenen Restitutionsprägung wird kontrovers diskutiert. Neben Rom wurden auch Lugdunum, eine unbestimmte kleinasiatische Münzstätte, eine unbestimmte bithynische Münzstätte sowie eine unbestimmte thrakische Münzstätte erwogen. Holger Komnicks Zuweisung nach Rom scheint indes schlüssig, da metallurgische Untersuchungen keinen Unterschied zwischen den regulären Prägungen der Münzstätte Rom und den Restitutionsprägungen erkennen lassen und zudem die Fundevidenz klar zeigt, dass die Restitutionsprägungen, wie Komnick schreibt, für den Kernbereich des Reiches, also besonders Rom, geprägt und bestimmt waren.