Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier
Los 9265

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Æ-Follis, 294, Nicomedia; 8,77 g. Kopf r. mit Lorbeerkranz//Genius steht l. mit Patera und Füllhorn. RIC -, aber vergl. S. 56. Von allergrößter Seltenheit. Dunkle Tönung, vorzüglich
Die Legende GENIO AVGG ET CAESARVM NN ist für Folles aus der kaiserlichen Residenzstadt Nicomedia nur auf diesem Stück belegt. In dem nicht weit gelegenen Kyzikos ist sie hingegen häufiger vertreten. Zschucke nimmt an, dass in diesen beiden Münzstätten das Nominal erstmals emittiert wurde und unser Stück daher zu den kurz nach der Münzreform von 294 geprägten "Ur-Folles" gehört. Dazu: Zschucke, C. F., Der Ur-Follis, in: Trierer Petermännchen 19, 1996, S. 61-64.