eLive Premium Auction 435
Beendet

Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 750 €
Zuschlag 1.450 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Valentinianus II., 375-392.

AV-Solidus, 388/392, Treveri; 4,48 g.

Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Zwei Kaiser sitzen v. v. mit Globus, dahinter Victoria, darunter Palmzweig.

RIC 90 a; Zschucke (3. Aufl., 1997) 92. R Winz. Kratzer, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Schulten, Köln 18.-20. Oktober 1989, Nr. 1153.

Zschucke ordnet das Stück der 12. Prägeperiode der Edelmetalle aus Trier zu.

Nach dem Tod des Gratian in der Auseinandersetzung mit dem Usurpatoren Magnus Maximus wurde Valentinian II. zum ranghöchsten Augustus des Imperiums. Magnus Maximus besetzte allerdings weiterhin einen Großteil der westlichen Reichshälfte. Theodosius konnte den Gegenkaiser im Jahr 388 besiegen und Valentinian II. nahm offiziell seine Stellung als Augustus des Westens ein. Er hielt sich vom 14. Juni 389 bis zum 17. Juni 390 in Trier auf. Auf den Goldmünzen dieser Zeit verschwindet der Beiname IVN(ior) aus der Averslegende und die Münzstättensigle wird mit COM deutlich verändert. Kienast, D. u. A. (Hgg.), Römische Kaisertabelle, 2017, S. 321; Kirschbaum, M., Valentinian II., in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/valentinian-ii.-/DE-2086/lido/5e3a85d48c7004.76193831 (abgerufen am 19.08.2025).