Griechische Münzen, vorwiegend aus Kleinasien - Die Sammlung Dr. Kaya Sayar, Teil II
Los 8098

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AR-Drachme nach rhodischem Typ, 175/170 v. Chr.,
Magistrat Hermias; 2,71 g. Helioskopf fast v. v.//Rose, unten Z-Ω. Hoover -; Price, The Larissa, 1968 Hoard, in: Kraay-Mørkholm Essays, Pl. LV, 247; SNG Keckman 793 (Avers stempelgleich).
Feine Tönung, vorzüglichPerseus ließ in seinem Krieg gegen Rom diese Stücke zur Bezahlung kretischer Söldner prägen. Er wählte den rhodischen Typ, da solche Stücke den Kretern bekannt waren und von ihnen akzeptiert wurden. Der Magistrat Hermias war möglicherweise der Sohn des alten Münzdirektors des Perseus, Zoilos (siehe Ashton in NC 1988, S. 29). Vielleicht stehen die Buchstaben ΖΩ auf dem Revers aber auch für Zopyros, dessen Monogramm auf anderen pseudo-rhodischen Drachmen erscheint (siehe Ashton in NC 1997, S. 191).
Perseus minted these coins to pay the Cretan mercenaries during his war against Rome. He chose the Rhodian type because the Cretans were familiar with these coins and therefore accepted them. The magistrate Hermias was possibly the son of Perseus’s former mint director, Zoilos (see Ashton in NC 1988, p. 29). However, the letters ΖΩ on the reverse may also stand for Zopyros, whose monogram appears on other pseudo-Rhodian drachms (see Ashton in NC 1997, p. 191).