Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier
Los 9345

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| Schätzpreis | 150 € |
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Æ-Dupondius, 2. Atelier; 10,72 g.
Drapierte Büste r. mit Strahlenbinde//Neptun steht l. mit Delfin und Dreizack, davor Prora.
Bastien 295; Elmer vergl. Pl. XI, 173; RIC 217 var.; RIC² - (In der Konkordanz mit dem RIC als "imitation" bezeichnet). Von allergrößter Seltenheit. Dunkelgrüne Patina, min. korrodiert, sehr schönExemplar der Auktion Grün 59, Heidelberg 2012, Nr. 468.
Pierre Bastien weist diese Prägung einer möglicherweise irregulären Münzstätte, dem sogenannten "2. Atelier", zu. Die Existenz dieser Münzstätte ist jedoch umstritten. So spricht sich beispielsweise Daniel Gricourt (L'affaire du "graveur non classé" de Postume: eune énigme résolue, Schweizer Münzblätter 43 (1993), S. 88-95) dagegen aus und begründet dies mit Stempelkopplungen zwischen dem "2. Atelier" und regulären Reichsprägungen.