eLive Premium Auction 435
Beendet

Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 100 €
Zuschlag 360 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Constantinus I., 306-337.

Æ-Follis, 307/308, Treveri, 13. Emission, 1. Offizin; 7,76 g.

Gepanzerte Büste r. mit Lorbeerkranz//Prinz steht r. mit zwei Standarten.

RIC -, vergl. 734 (Constantinus steht r. statt l.); Schulten Tf. IV, 5 (Revers stempelgleich). R Herrliche braune Patina fast vorzüglich

Datierung und Emissionszuweisung nach Schulten.

Constantin I. wurde nach dem Tod seines Vaters, den er auf seinem Britannienfeldzug begleitete, im Jahr 306 in Eboracum (York) von den Soldaten zum Kaiser ausgerufen. Diese dynastische Nachfolge stand dem tetrarchischen System entgegen. Constantin wurde dennoch als Caesar des Galerius in diese Herrschaftsordung integriert. Prägungen wie unser Stück weisen ihn als princeps iuventutis und damit deutlich als jüngeren Mitregenten aus. Durch den Tod des Severus II. im Zuge der Auseinandersetzung mit den Usurpationen von Maxentius und Maximian wurde Constantin schließlich doch zum Augustus des Westens. Er konnte die beiden Widersacher beseitigen und regierte mit Licinius in einer Dyarchie. Dabei residierte er bis 312 vorwiegend in Trier (Stoll, R. Die Münzen der römischen Kaiser von Trier, 2000, S. 60 f.).