Die Sammlung Dr. W. R. Teil 10 – Das 3. Jahrhundert von Macrinus bis Julianus von Pannonien (217-285 n. Chr.)
Los 10051

Bieten
| Schätzpreis | 150 € |
| Zuschlag |
Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.
Æs, Jahr 530 (= 218/219), Emesa (Syria); 13,74 g.
Kopf r. mit Lorbeerkranz, l. drapiert//Sechssäuliger Tempel, darin der Stein von Emesa. Nurpetlian 41.6 (dies Exemplar); RPC online 8372.4 (temporary number, dies Exemplar).
RR Sehr schönExemplar der Electronic Auction CNG 262, Lancaster 2011, Nr. 241.
Der Stein von Emesa war ein Baityl, also eine anikonische Form der Darstellung einer Gottheit. Elagabal, der seinen Spitznamen seiner Verehrung dieser Gottheit verdankte, überführte den Stein nach Rom als er Kaiser wurde. Davon zeugen u. a. Aurei und Denare (bspw. RIC 61 c; 195), die den Transport zeigen. Nach Elagabals Tod wurde der Baityl in den Tempel nach Emesa zurückgebracht. Siehe hierzu Nurpetlian, S. 8. 36.