eLive Premium Auction 436
Beendet

Die Sammlung Dr. W. R. Teil 10 – Das 3. Jahrhundert von Macrinus bis Julianus von Pannonien (217-285 n. Chr.)

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

Bieten


Schätzpreis 125 €
Zuschlag 125 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Philippus I., 244-249 für Otacilia Severa.

Æs, 247/249, Philippopolis (Arabia); 16,13 g.

Drapierte Büste r. mit Diadem auf Mondsichel//Roma sitzt l. mit zwei Figuren (Divus Marinus und dessen Ehefrau?) auf Adler und Speer.

RPC online ID 8426 (unassigned, dies Exemplar erwähnt). Hübsche Sandpatina, sehr schön

Exemplar der Electronic Auction CNG 259, Lancaster 2011, Nr. 273.

Stempelkopplungen zwischen Prägungen, die in Zeugma, Samosata und auch Philippopolis im Umlauf waren, lassen darauf schließen, dass die Münzen in einer gemeinsamen Prägestätte hergestellt wurden. Dabei handelte es sich um Antiochia. Im Falle von Philippopolis mussten dabei eine enorme Distanz und sogar Provinzgrenzen überwunden werden. Möglicherweise zeigt sich hierin die besondere Fürsorge, die der Kaiser seiner Geburtsstadt zukommen ließ. Siehe hierzu K. Butcher, Coinage in Roman Syria, London 2004, S. 47.