Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier
Los 9660

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| Schätzpreis | 300 € |
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Kleines Lot principes iuventutis: Das Lot enthält konstantinische Kleinfolles für die Caesares Crispus und Constantin II. aus Trier. Im März des Jahres 317 wurden von den gemeinsam regierenden Augusti Constantin I. und Licinius I. ihre Söhne Cripus, Constantin II. und Licinius II. zu Caesares erhoben. Constantin I. vermittelte in dieser Zeit des Friedenschlusses zwischen den Augusti die Leistungsfähigkeit seiner Söhne vor allem durch Folles mit der Botschaft CLARITAS REI PVBLICA zu Sol und zeigt sie als principes iuventutis mit Globus und Speer (RIC 170 und 174). Darunter befinden sich seltenere Varianten mit dem laufenden statt stehenden Sonnengott Sol mit Peitsche und Globus in der linken Hand für Crispus (RIC 124) und für Constantin II. (RIC 147) sowie in statischer Form (RIC 179 und 181). Zu diesen Prägungen: Leukel, H.-J., Seltenheiten nach RIC unter Berücksichtigung eines alten Münzschatzes der Constantin-Zeit, Trierer Petermännchen 30/31, 2016/2017, S. 61-76.
7 Stück. Teils von großer Seltenheit. Meist vorzüglich