eLive Premium Auction 435
Beendet

Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier

RÖMISCHE MÜNZEN LOTS RÖMISCHER MÜNZEN

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Schätzpreis 600 €
Zuschlag 2.900 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Lot Trierer Büstenvarianten: Das Lot bildet unter anderem eine große Fülle der von Carl Friedrich Zschucke in seinem Werk "Die römische Münzstätte Trier" und dem gemeinsam mit Dieter Alten verfassten Werk "Die römische Münzserie BEATA TRANQVILLITAS" bestimmten Typen ab. Die Münzprägung für Constantin und seine drei Söhne strotzt noch einmal vor Büstenvariationen, die durch die Ausstattung mit verschiedenen militärischen Attributen wie dem geschulterten oder nach vorn gerichteten Speer, dem Helm und unterschiedlichen Ausgestaltungen des Kürass, aber auch durch prunkvolle Konsularbüsten mit dem Adlerzepter, Globus und Victoriola zusätzlich angereichert werden. Darunter befinden sich zahlreiche nicht im RIC edierte Varianten wie Mars mit dem Kopf nach links ausgerichtet auf Prägungen für Constantin I. (RIC 54 var.), ein Kopfbildnis des Constantin II. in Verbindung mit dem Beata-Tranquillitas-Revers (Zschucke 1) sowie einige Raritäten, wie beispielsweise die drapierte Büste Constantins I. in Rückansicht (RIC 694 und 832), oder Crispus mit Speer und Globus (RIC 395; Zschucke 213, dies Exemplar), derselbe Herrscher mit Helm, Speer und Schild (RIC 396; Zschucke 226) oder mit schreitendem Sol auf dem Revers (RIC 124) und die Doppelmaiorina mit Christogramm-Revers des Constantius II. (RIC 332, teils der Revolte des Poemenius zugeordnet). Selten sind weiterhin eine Linksbüste des Maximinus Daia (RIC 848), ein bisher für die Münzstätte Trier unediertes Porträt des Licinius II. mit Victoriola und Mappa nach links (vergl. RIC 118, Ticinium) sowie eine drapierte Büste Constantins als Caesar (RIC 669 b). Auch aus dem ausgehenden 4. und beginnenden 5. Jahrhundert sind seltene Varianten vertreten. Darunter befindet sich beispielsweise ein Follis des Magnus Maximus (RIC 85; Zschucke 101. Emission). Bei einigen Stücken handelt es sich wahrscheinlich um Imitationen mit ungewöhnlichen Legendenformen wie CRISPVS NOBI CEAS (vergl. RIC 262).

Ca. 370 Stück. Einige unedierte Varianten. Meist sehr schön-vorzüglich, teils mit Silbersud