eLive Premium Auction 435
Beendet

Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

Bieten


Schätzpreis 100 €
Zuschlag 100 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Magnus Maximus, 383-388.

Æ-Maiorina, Constantinopolis; 4,88 g.

Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Kaiser steht r. mit Christogrammstandarte und Globus, Fuß auf Gefangenem.

RIC 83 d. Von großer Seltenheit. Fast sehr schön

Die von Theodosius I. in Constantinopolis im Namen des Magnus Maximus geprägten Maiorinae sind außerordentlich selten.

Nach Magnentius konnte sich mit Magnus Maximus erneut ein Gegenkaiser für mehrere Jahre im Westen des Imperiums halten. Der in Britannien stationierte General wurde 383 von seinen Truppen zum Kaiser proklamiert. Er regierte zusammen mit seinem Sohn Flavius Victor, bevor er 387 versuchte seinen Machtbereich weiter in das Herrschaftsgebiet von Valentinian II. auszudehnen und von dessen Schwager Theodosius I. besiegt wurde. Magnus Maximus ist besonders bekannt für die Verfolgung der Häresie. Er verurteilte mit Priscillian, einem Anhänger einer asketischen Bewegung, erstmals einen Christen wegen innerkirchlicher Glaubensstreitigkeiten zum Tod. Dazu: Birley, A. R./Taylor, F., Magnus Maximus and the persecution of heresy, Bulletin of the John Rylands Library, Manchester 66.1, 1983, S. 13-43.