eLive Premium Auction 435
Beendet

Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 250 €
Zuschlag 850 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Maximianus I., 285-305.

Æ-Antoninian, Sommer/Herbst 294, Treveri, 3. Emission, 2. Offizin; 4,22 g.

Gepanzerte Büste r. mit Strahlenbinde//Zwei Kaiser stehen einander gegenüber und opfern über Altar. Cahn in SNR 37 (1955), 58 (dies Exemplar erwähnt); Estiot/Zanchi in RN 171 (2014), 27.5 (1. Emission, 293); RIC 485.

Von großer Seltenheit. Grünbraune Patina mit Silbersud, sehr schön

Exemplar der Sammlung des Kölner Stadtbaumeisters Karl Band (Dr. Meyer-Coloniensis; erworben vor 1940), Auktion Münz Zentrum 64, Köln 1988, Nr. 846 und der Auktion Peus Nachf. 357, Frankfurt am Main 1998, Nr. 834.

Herbert A. Cahn kannte neben dem vorliegenden Stück nur noch ein stempelgleiches Exemplar in Wien und eine Münze im Rheinischen Landesmuseum Trier mit stempelgleichem Revers, aber einem Avers mit leicht verballhornter Legende. Uns ist außer dem vorliegenden Stück keine weitere Münze mit diesem extrem seltenen Reverstyp bekannt.

Datierung und Emissionszuweisung nach Schulten.

Der seltene Revers der gemeinsam opfernden Herrscher zu VOTIS AVGG bezieht sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Decennalien von Diocletian und Maximian. Im Kontext der Jubilarfeiern wurden in religiösen Ritualen die zuvor geleisteten Gelübde gegenüber den Göttern eingelöst und neue Versprechen für die Zukunft gegeben.