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Beendet

Die Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke - Münzen der antiken Welt mit Schwerpunkt auf den Münzen des Gallischen Sonderreiches und der Münzstätte Trier

RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT

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Schätzpreis 150 €
Zuschlag 200 €

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Magnus Maximus, 383-388.

AR-Siliqua, 383/388, Treveri; 2,62 g.

Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Roma sitzt v. v., Kopf l., mit Globus und Speer.

RIC 84 b; Zschucke 89. Herrliche Tönung, winz. Kratzer und Stempelfehler, leichte Prägeschwächen, sehr schön/gutes sehr schön

Zschucke ordnet das Stück der 11. Prägeperiode der Edelmetalle aus Trier zu.

Nach Magnentius konnte sich mit Magnus Maximus erneut ein Gegenkaiser für mehrere Jahre im Westen des Imperiums halten. Der in Britannien stationierte General wurde 383 von seinen Truppen zum Kaiser proklamiert. Er regierte zusammen mit seinem Sohn Flavius Victor bevor er 387 versuchte seinen Machtbereich weiter in das Herrschaftsgebiet von Valentinian II. auszudehnen und von dessen Schwager Theodosius I. besiegt wurde. Magnus Maximus ist besonders bekannt für die Verfolgung der Häresie. Unter seiner Regierung wurde mit Priscillianus zum ersten Mal ein Christ wegen Glaubensstreitigkeiten auf Drängen anderer Christen vom faktisch christlichen Staat verurteilt und hingerichtet. Dazu: Birley, A. R./Taylor, F., Magnus Maximus and the persecution of heresy, Bulletin of the John Rylands Library, Manchester 66.1, 1983, S. 13-43.