eLive Auction 89 - Tag 1 (Lose 6001 - 6725)
Beendet

Münzen und Medaillen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit

ORIENTALISCHE MÜNZEN KUSHAN

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Schätzpreis 500 €
Zuschlag 2.300 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Huvishka, 260-292.

AV-Stater, Taxila; 7,65 g. Büste l. mit Krone, Nimbus, Zepter und Lanze//Nana steht r. mit Zepter. Göbl - (Av 355/Rv 325). Von größter Seltenheit. Sehr schön

Exemplar der Auktion BW-Bank IV, Stuttgart 1982, Nr. 1085.

Ein weiteres Exemplar mit dieser ausgesprochen seltenen Stempelkombination wurde im Mail Bid Sale CNG 75, Lot 704 im Jahr 2007 versteigert.

Die Gottheit Nana erscheint erstmals im frühen 2. Jahrhundert auf den Münzen von Kaniska I. Unter seinem Sohn Huvishka wurde diese Prägung fortgesetzt, allerdings auch mit abweichenden Legendenformen wie Nano. Die Gottheit mit Mondsichel und Nimbus wurde in jüngerer Zeit als Äquivalent von Venus und das Objekt in ihrer Hand aufgrund der analogen Form des Sternzeichens als Verweis auf den Löwen gedeutet. Damit könnte auf die astronomische Sternenkonstellation von Venus im Sternzeichen Löwe hingewiesen worden sein. Diese Planetenkonstellation war bereits für die Inauguration des Antiochos I. von Kommagene relevant. Falk, H., Kushan rule granted by Nana, in: Falk, H. (Hg.), Kushan Histories, 2013, S. 265-299.