Auktion 427 - Teil 2 (Lose 337 - 773)
Beendet

Goldprägungen, u.a. eine Spezialsammlung Osmanisches Reich und Türkei

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN KÖLN

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Schätzpreis 3.500 €
Zuschlag 7.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

ERZBISTUM Maximilian Heinrich von Bayern, 1650-1688.

Dukat 1665, Münzstätte vermutlich Bonn. 3,39 g. Fb. 825; Noss 418. GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, kl. Randfehler, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Gießener Münzhandlung 17, München 1980, Nr. 542 und der Auktion Partin Bank 14, München 1982, Nr. 66.

Der am 8.10.1621 in München geborene Sohn Herzog Alberts VI., des Leuchtenbergers, wurde von Jesuiten zum Nachfolger seines Onkels, des Kölner Erzbischofs und Kurfürsten Ferdinand von Bayern erzogen. Bereits 1642 wurde er dessen Koadjutor und trat nach seinem Tod 1650 die Nachfolge in Kurköln, Lüttich und Hildesheim an, 1652 wurde er Abt von Stablo. Im Jahr 1671 ließ sich der Kurfürst zu einem Offensivbündnis mit Ludwig XIV. von Frankreich bewegen, wodurch er vorübergehend seine Residenz Bonn an die Kaiserlichen verlor. Von 1674 bis 1684 lebte Maximilian Heinrich, der 1683 noch zum Bischof von Münster gewählt wurde, als Mönch im Kloster St. Pantaleon. Er starb am 3.6.1688 in Köln.