Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, u.a. Spezialsammlung Malta
Deutsche Münzen ab 1871
Los 1351

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| Schätzpreis | 6.000 € |
| Zuschlag |
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Reichstaler 1718 HFH, Berlin. 28,07 g. Prägung für das Herzogtum Geldern. Mit großem Mittelschild auf der Rückseite. 28,07 g. Geharnischtes Brustbild r. mit umgelegtem Ordensband, am Armabschnitt die Signatur L (Christian Friedrich Lüders, Stempelschneider in Berlin 1702-1742)//Gekröntes, vierfeldiges Wappen mit gekröntem Mittelschild, zu den Seiten der Krone die geteilte Jahreszahl 17 - 18, zu den Seiten des Wappens die Signatur H Û F Û - H Û (Heinrich Friedrich Halter, Münzmeister in Magdeburg 1698-1719). Dav. 2571; Olding 279; v. Schr. 548. RR Feine Patina, vorzüglich
Exemplar der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 428, Frankfurt/Main 2021, Nr. 1255 und der Slg. Annemarie und Gerd Köhlmoos, Auktion Fritz Rudolf Künker 358, Osnabrück 2022, Nr. 50.
Im Frieden von Utrecht 1713 kam lediglich das Oberquartier des Herzogtums Geldern aus der oranischen Erbschaft zu Preußen.
Das Münzmeisterzeichen auf dem vorliegenden Stück läßt darauf schließen, daß dieses Stück in Magdeburg geprägt worden ist. Friedrich Freiherr von Schrötter und Manfred Olding schreiben, daß Heinrich Friedrich Halter die Münzen für das Herzogtum Geldern in Berlin gemünzt hat.