Auktion 427 - Teil 2 (Lose 337 - 773)
Beendet

Goldprägungen, u.a. eine Spezialsammlung Osmanisches Reich und Türkei

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN PADERBORN

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Schätzpreis 125.000 €
Zuschlag 110.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

BISTUM Wilhelm Anton von der Asseburg, 1763-1782.

12 Dukaten 1763, Neuhaus, auf seine Wahl zum Bischof. Geprägt mit den Stempeln des Konv.-Talers. Brustbild r.//º WILHELMUS / ANTONIUS / D Û G Û EPS Û PADERB Û / S Û R Û I Û PR Û COM Û PYRM Û / NATUS MDCCVII / XVI FEBRUAR Û / ELECTUS MDCCLXIII / XXV IANUAR Û / º. Fb. 1963 a; Schwede - (vgl. 284 A/a); Weing. - (vgl. 268). GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Wohl einziges Exemplar in Privatbesitz. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 61 (6320013-006). Vorzüglich-Stempelglanz

Aus dem Besitz der Fürsten von Metternich.

Wilhelm Anton von der Asseburg (*1707, Schloß Hinnenburg bei Brakel; † 1782, Schloß Neuhaus) war Fürstbischof von Paderborn und ein Mitglied des westfälischen Adelsgeschlechts von der Asseburg. Er trat 1763 die Nachfolge seines Vorgängers als geistlicher Landesherr des Hochstifts Paderborn an. In einer Zeit, die vom aufgeklärten Absolutismus geprägt war, bemühte sich Wilhelm Anton um Reformen in Verwaltung, Bildung und Seelsorge. Er setzte sich für eine Modernisierung des geistlichen Fürstentums ein, wobei ihm insbesondere die Förderung des Schulwesens und eine bessere Ausbildung des Klerus am Herzen lagen. Obwohl seine Regierungszeit nur bis zu seinem Tod 1782 dauerte, hinterließ er dennoch bleibende Spuren durch seine umsichtige und reformorientierte Amtsführung. Wilhelm Anton war ein Vertreter einer gemäßigten Aufklärung innerhalb der katholischen Kirche und trug zur Stabilität des Hochstifts in einer Zeit wachsender politischer und gesellschaftlicher Umbrüche bei.


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