Goldprägungen, u.a. eine Spezialsammlung Osmanisches Reich und Türkei
Los 712

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| Schätzpreis | 10.000 € |
| Zuschlag |
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Tragbare, goldene Zivilverdienstmedaille o. J. 3. Modell (jüngeres Porträt Herzog Adolphs, so verliehen 1841-1864), ohne Band. Kopf r., am Halsabschnitt Stempelschneidersignatur ZOLLMANN.//ADOLPH / HERZOG / ZU / NASSAU, umher Lorbeer- und Eichenzweig. 48,55 mm; 68,19 g. Isenbeck 229; Klenau 1284; Nimmergut 1846; OEK 1453. GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar, winz. Kratzer, vorzüglich
Exemplar der Auktion Frankfurter Münzhandlung 157, Frankfurt/Main 2023, Nr. 620.
Heyden gibt (ohne Quellenangabe) für diese extrem seltene Medaille 39 Verleihungen an. Er schreibt, daß die Medaille ursprünglich nicht zum Tragen bestimmt war. Erst ab dem 13. Februar 1843 habe der Herzog in einer Mitteilung des Herzoglichen Staatsministeriums gestattet, dass die Medaillen nunmehr an einem orangefarbigen, dreimal dunkelblau gestreiften Band auf der linken Brust getragen werden könne. Dem gegenüber führt jedoch Isenbeck aus (der auch von Heyden zitiert wird), dass am 22. Oktober 1839 angeordnet wurde, die noch vorrätigen Medaillen umzuprägen: "Es sollen 8 goldene und 12 silberne Medaillen, wovon die Hälfte mit Henkeln zu versehen, mit dem Profil des Herzogs Adolph, neu geprägt werden."