Goldprägungen, u.a. eine Spezialsammlung Osmanisches Reich und Türkei
Los 622

Bieten
| Schätzpreis | 6.000 € |
| Zuschlag |
Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.
10 Taler 1829 CvC. 13,27 g. Divo/S. 60; Fb. 742; Schl. 205. GOLD. Selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar von schönster Erhaltung. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 64 PL (8583800-004). Fast Stempelglanz (Prooflike)
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 112, Osnabrück 2006, Nr. 1604.
Der älteste Sohn Friedrich Wilhelms, des „Schwarzen Herzogs“, Karl II., kam bedingt durch den Schlachtentod seines Vaters bereits mit zehn Jahren auf den Thron. Die Vormundschaft hatte der Prinzregent Georg, ab 1820 Georg IV., König von Großbritannien und Hannover, inne. Mit 19 Jahren erhielt Karl II. auf Betreiben Metternichs die Regierung. Hierauf folgten Streitigkeiten mit seinen ausführenden Vormündern und Ministern, Karl erkannte auch die von Georg IV. erlassenen Verordnungen nicht an. Auch bei den Ständen machte er sich sehr unbeliebt, sodaß es 1830 zu einem Aufstand gegen den wegen seiner Prunksucht „Diamantenherzog“ genannten Karl kam. Die Volksmenge steckte das Schloß in Braunschweig in Brand, der Herzog mußte fliehen. Der Landtag beschloß seine Abdankung, sein Bruder Wilhelm folgte ihm auf den Thron.