Auktion 425 - Teil 3 (Los 1684 - 2004)
Goldprägungen aus Mittelalter und Neuzeit, u.a. aus der Familiensammlung Mohr
Silberprägungen, u.a. Glanzpunkte der Medaillenkunst
Deutsche Münzen ab 1871
HABSBURGISCHE ERBLANDE-ÖSTERREICH RÖMISCH-DEUTSCHES REICH
Los 1831

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| Schätzpreis | 500 € |
| Zuschlag |
Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.
Maximilian I., 1490-1519.
Bronzegußmedaille o. J., unsigniert, "Gruppe des Stabius", möglicherweise P. Vischer d. J., nach einer Zeichnung Albrecht Dürers, auf Johannes Stabius, Humanist, Naturwissenschaftler und Historiograph. Brustbild l. mit Lorbeerkranz//Wappen, darüber Lorbeerkranz, umher drei Schriftkreise, unten Emblem aus Reifen mit Zirkel, Zange, Palm- und Lorbeerzweigen. 64,70 mm; 114,70 g. Domanig vgl. 54 (dort einseitig mit Umschrift); Habich I, 1, 318 a; Winter -. R Späterer Guß. Gelocht, sehr schön
Albrecht Dürer hat nicht nur die Vorlage für das Porträt des Stabius auf dieser Medaille geliefert, sondern auch dessen Wappen in einem Holzschnitt verewigt. Dort findet sich ebenfalls das auf der Medaillenrückseite angebrachte Emblem mit Zirkel, Zange und Zweigen. Bei Habich ist ein Durchmesser von 67 mm für die Medaillen verzeichnet; der geringere Durchmesser des vorliegenden Stückes legt nahe, dass es sich, wie angegeben, um eine spätere Anfertigung handelt.