Auktion 425 - Teil 3 (Los 1684 - 2004)
Beendet

Goldprägungen aus Mittelalter und Neuzeit, u.a. aus der Familiensammlung Mohr

Silberprägungen, u.a. Glanzpunkte der Medaillenkunst

Deutsche Münzen ab 1871

HABSBURGISCHE ERBLANDE-ÖSTERREICH RÖMISCH-DEUTSCHES REICH

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Schätzpreis 10.000 €
Zuschlag 8.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Maximilian I., 1490-1519.

Dreifacher Schauguldiner 1505, Hall. 97,6 g. Stempelschneider Benedikt Burkhart. c MAXIMILIAÖVS h DEI h GRA h - ROMANOR h REX h SEMPER h AVGVSTVS h Geharnischtes und gekröntes Hüftbild l. mit Zepter in der Linken, die Rechte am Schwertgriff//c XPIA Û > Ú REGNOR Û REX HERS Û QZ Û ARCHIDVX Û AVSTRE Û PLVRIMAR Û QZ Û EVROP Û PROVICIAR Û PNS Û DVX Û ET Û DÆ Großes Rankenornament, darunter gekrönter Adlerschild, zu den Seiten zwei kleinere gekrönte Wappen, darunter zwei ungekrönte Wappen. Egg - (vgl. 2, dort als doppelter Schauguldiner); M./T. - (vgl. 78, dort als doppelter Schauguldiner); Voglh. - (vgl. 13, dort als einfacher Schauguldiner); Winter - (vgl. 26). Von größter Seltenheit. Hübsche Patina, kl. Henkelspur, Felder und Rand leicht bearbeitet, sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 380, Berlin 2023, Nr. 546. Während die wichtigsten Sorten im Tiroler Zahlungsverkehr zur Zeit Maximilians I. der Sechser und der Kreuzer waren, hatten die repräsentativen Guldinerprägungen hauptsächlich die Funktion, politische Botschaften zu vermitteln. Das hier angebotene attraktive Stück zeigt das gekrönte Porträt des "letzten Ritters" und auf der Rückseite fünf Wappen: den Reichsadler, Ungarn, Österreich, Burgund und Habsburg. Dadurch sollte die Machtfülle Maximilians hervorgehoben werden.