Auktion 425 - Teil 4 (Los 2005 - 2300)
Goldprägungen aus Mittelalter und Neuzeit, u.a. aus der Familiensammlung Mohr
Silberprägungen, u.a. Glanzpunkte der Medaillenkunst
Deutsche Münzen ab 1871
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN BRANDENBURG-PREUSSEN
Los 2100

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| Schätzpreis | 400 € |
| Zuschlag |
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BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688.
Kleine Silbermedaille 1677, von Johann Höhn dem Jüngeren, auf die Eroberung von Stettin durch die Brandenburger am 27. Dezember. Brustbild r. mit Lorbeerkranz und umgelegtem Mantel, darunter die Stempelschneidersignatur I Û H//Ansicht der Stadt Stettin mit zerstörten Kirchtürmen, l. oben ein umstrahltes Sonnengesicht, darüber bogig LUCE RESURGO NOVA Û, im Abschnitt Ao Ü 1677 Ü 27 Ü DEC. 29,34 mm; 5,85 g. Brockmann -; Ossbahr 80. R Herrliche Patina, vorzüglich +
Die Nachfrage nach den Prägungen auf die Einnahme Stettins durch Brandenburg war offenbar sehr groß, denn auch der Danziger Stempelschneider Johann Höhn prägte im Auftrag des Großen Kurfürsten Medaillen, die sich eng an die in Berlin unter dem Wardein Christoph Stricker entstandenen Stücke anlehnen. Während die Prägungen Strickers durchaus Münzcharakter aufweisen, sind diejenigen mit der Signatur Höhns wohl eher Medaillen.