Auktion 425 - Teil 2 (Los 1388 - 1683)
Goldprägungen aus Mittelalter und Neuzeit, u.a. aus der Familiensammlung Mohr
Silberprägungen, u.a. Glanzpunkte der Medaillenkunst
Deutsche Münzen ab 1871
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN LÜBECK
Los 1535

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| Schätzpreis | 5.000 € |
| Zuschlag |
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STADT
Goldmedaille zu 10 Dukaten 1789, von Krüger, auf das Hochzeitsjubiläum von Johann Heinrich Platzmann und Elisabeth Platzmann, geb. Isenbergh. Beider Brustbilder nebeneinander r.//Podest mit Urne, davor sitzt Merkur nach l. auf einem Warenballen, daneben meißelt Cupido die Daten in den Stein, im Hintergrund Schiff und untergehende Sonne. 41,43 mm; 34,61 g. Behrens 720 a; Röhl 310.28. GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Vorzüglich
ERRATUM: In US-Plastikholder der PCGS mit der Bewertung MS 61 (57625152)
Aus altem Familienbesitz. Der 1715 in Langenberg geborene Johann Heinrich Platzmann war der Begründer des Lübecker Zweiges der Familie Platzmann. Nachdem er in jungen Jahren seinen rheinländischen Heimatort verlassen hat, gründete er in der Hansestadt eine Übersee-Handelsfirma, die er als äußerst erfolgreicher Kaufmann und preußischer Konsul die nächsten 60 Jahre führen sollte. 1742 heiratete er die Dänin Elisabeth Isenbergh aus Kopenhagen (1725-1799), mit der er zwei Kinder hatte: Catharina Elisabeth (1744-1815), später verheiratet mit Johann Nonnen in Bremen, und Conrad (1749-1812). Nach dem Tod von Johann Heinrich Platzmann im Jahr 1791, übernahm sein Sohn Conrad neben dessen florierender Handelsfirma auch seinen diplomatischen Posten. Die vorliegende Medaille, von der nur wenige Exemplare in Gold geprägt wurden, zeugt von dem hohen gesellschaftlichen Ansehen der Familie Platzmann zu jener Zeit in Lübeck.