Goldprägungen aus Mittelalter und Neuzeit, u.a. aus der Familiensammlung Mohr
Silberprägungen, u.a. Glanzpunkte der Medaillenkunst
Deutsche Münzen ab 1871
Los 1494

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| Schätzpreis | 60.000 € |
| Zuschlag |
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Goldmedaille zu 120 Dukaten 1871, von E. Weigand und F. W. Kullrich. Generalsmedaille auf den Sieg über Frankreich. Kopf r., umher ein breites Band mit den Namen der deutschen Generäle, des Reichskanzlers von Bismarck sowie des Kriegs- und Marineministers Graf von Roon//Germania sitzt v. v. auf einem Podest, in der Rechten ein Schwert, die Linke auf einen Schild gestützt, l. die stehende Siegesgöttin, die einen Kranz über Germania hält, r. die stehende Friedensgöttin mit Eichenzweig und Füllhorn, im Abschnitt das Eiserne Kreuz zwischen den Jahreszahlen 1870 - 1871. 84,87 mm; 417,75 g. Hüsken 7.277.1; Sommer K 70 und W 17. GOLD. In Gold nur 25 Exemplare geprägt. Von größter Seltenheit. Leichte Hitzespuren, Rand und Felder leicht überarbeitet, sonst sehr schön-vorzüglich
Das hervorragend gestaltete Medaillon wurde in Gold lediglich in 25 Exemplaren geprägt. Davon waren jeweils ein Exemplar für den Kaiser, für Reichskanzler Otto von Bismarck und für Kriegs- und Marineminister Albrecht von Roon sowie 22 Exemplare für die auf der Medaille genannten Generäle vorgesehen. Das Porträt des Kaisers entstand nach einem Gipsmodell des Berliner Bildhauers Carl Keil, die Rückseite entstand nach einem Entwurf des Dresdener Professors Theodor Grosse.