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Los 5624

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| Schätzpreis | 500 € |
| Zuschlag |
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Orden der Aufgehenden Sonne [旭日章 - Kyokujitsu shō] (1875). 1. Modell (1875-2003), Set 2. Klasse, Anfertigung der Kaiserlichen Münze in Osaka, bestehend aus: Dekoration 2. Klasse, Silber vergoldet und emailliert, am japanisch konfektionierten Halsband mit Metallschließen, und Bruststern, 91,0 x 91,1 mm, Silber, teilweise vergoldet und emailliert, Auflage auf dem Revers fixiert mittels vier Schrauben, an Nadel, mit zwei seitlichen Fixierhaken, zusammen mit Knopfloch-Rosette im originalen, goldfarben bezeichneten Lack-Etui. BWK3 34, 35. Dazu leeres Couvert der Französischen Botschaft [Ambassade de France] in Bonn an den Botschafter a. D. Ulrich Sahm in Bodenwerder. II
Aufgrund des beiliegenden Briefumschlags ist anzunehmen, daß dieses Set dem Botschafter Dr. Heinz Ulrich Sahm (1917-2005) verliehen wurde. Nach der Promotion 1941 in Freiburg im Breisgau arbeitete er zunächst in der Deutschen Handelskammer in Stockholm. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand er seinen Weg in den Diplomatischen Dienst der Bunderepublik Deutschland. Unter der Regierung Willy Brandt (1913-1992, Bundeskanzler von 1969 bis 1974) war er von 1969 bis 1972 Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen im Bundeskanzleramt. Hier diente er als einer der wesentlichen Architekten für Brandts Ostpolitik. Von 1972 bis 1977 war er Botschafter in Moskau, danach bis 1979 in Ankara und schließlich bis zu seiner Pensionierung bei den Vereinten Nationen in Genf.