Münzen und Medaillen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit
100 Stücke aus der Sammlung Robert Ronus
Los 6175

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| Schätzpreis | 500 € |
| Zuschlag |
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AR-Denar, 48/47 v. Chr., kleinasiatische Münzstätte; 3,78 g. Venuskopf r.//Aeneas l. trägt seinen Vater Anchises und das Palladium (aus dem brennenden Troja). Bab. 10; BMC 31; Crawf. 458/1; Sear 55; Syd. 1013. Feine Tönung, Prüfpunze auf dem Avers, gutes sehr schön
Exemplar der Auktion Lanz 157, München 2013, Nr. 255.
Zu Datierung und Münzstätte siehe Woytek, B., Arma et Nummi, Wien 2003, S. 218 ff.
Caesar stellte in seiner Propaganda immer wieder seine Abstammung von den auf dieser Münze dargestellten mythischen Vorfahren heraus. Ascanius-Iulus, der Sohn des Aeneas, gilt als Stammvater der Julier. Aeneas wiederum stammte von Venus ab. Hier verbindet sich die Gründungssage Roms, symbolisiert durch das Palladium, mit dem Ursprung der gens Iulia.