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Los 7856

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| Schätzpreis | 15 € |
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MÜNZEN UND MEDAILLEN A.G. UND MÜNZENHANDLUNG J. DREIFUSS, Auktion vom 6.-7.11.1944, Zürich.
Auktion vom 6.-7.11.1944, Zürich. Schweizer Münzen und Medaillen einer alten Schweizer Sammlung und anderem Besitz, ausländische Goldmünzen und -medaillen - Monnaies et médailles suisses provenant d'une ancienne collection suisse et d'autres colletions, monnaies et médailles en or ´étrangères. 48 S., 26 Tfn. 786 Nrn Orig.-Broschur. Inliegend die Orig.-Schätzpreisliste.
Der ohne Zählnummer verausgabte Katalog der in Gemeinschaft mit der Münzenhandlung Jacques Dreifuss angesetzten Versteigerung wird im Allgemeinen als Verzeichnis der dritten Auktion der Münzen und Medaillen A.G. geführt.
Jacques Dreifuß (* 1890, siehe https://www.geni.com/people/Jacques-Dreifuss/6000000036946947171), gestorben 1966) war der ältere Sohn von Hermann Dreifuß (* 1856 in Ober-Endingen, Kanton Aargau, gestorben 1939 in St. Gallen, siehe https://www.geni.com/people/Hermann-Dreifuss/6000000028448342040), eines in St. Gallen niedergelassenen Antiquars und Münzenhändlers (Nachruf: Schweizerische Numismatische Rundschau Band 27, 1939, S. 153f), Gründungsmitglied der 1879 fundierten Schweizerischen Numismatischen Gesellschaft und seit 1929 deren Ehrenmitglied, von 1882 bis zu seinem Ableben ebenfalls Mitglied der Numismatischen Gesellschaft in Wien (Mitteilungen der Numismatischen Gesellschaft in Wien, 18. Band [= Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft, 2. Band], 1939/1940, S. 170. Nachdem sich der Vater aus dem Berufsleben zurückgezogen hatte, übernahm Jaques die Firma. In den Dreißiger Jahren verlegte er das Geschäft nach nach Zürich und gründete dort in der Höschgasse 57 die Münzenhandlung J. Dreifuss, die er später an den Rennweg 12 verlegte und dort bis zu seinem Tode tätig war.
Die Auktion war ursprünglich auf den 30. und 31. Oktober 1944 in Basel angesetzt worden. Der Druck des Katalogs erfolgte mit den den dementsprechenden Daten auf dem (hier nicht mit eingebunden) vorderen Umschlagblatt, der Titelseite sowie auf der als lose Einlage beigefügten Schätzpreisliste, doch machte eine Terminverschiebung auf den 6. und 7. November jenes Jahres sowie die Verlegung der Örtlichkeit der Versteigerung nach Zürich Korrekturen erforderlich, die auch die auf S. 3 des Katalogs befindliche Auflistung der Besichtigungsorte des Auktionsguts in 5 Schweizer Städten mit einbezog. Kundgetan wurden diese Änderungen mittels Korrekturzetteln aus rosa Papier kundgetan, die auf die entsprechenden textlichen Bereiche des Katalogs montiert wurden.