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Los 7775

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| Schätzpreis | 10 € |
| Zuschlag |
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ADOLPH HESS NACHF., Auktion 233 vom 14.6.1938, Frankfurt/Main.
Katalog 233. Münzen und Medaillen aus süddeutschem Besitz. 4 unpaginierte, 33 S., 10 Tfn. 731 Nrn. Orig.-Broschur. Unten am Rücken kleines handbeschriebenes Standortetikett, kleine Eisenoxydflecken der vom Umschlag verdeckten eisernen Heftung des Buchblocks. Beigefügt: Beigefügt folgende Festpreiskataloge: Katalog 223 (März 1935). Verzeichnis verkäuflicher Münzen und Medaillen. 4 unpaginierte, 168 S. 4825 Nrn. Katalog 227 (April 1937). Münzen und Medaillen der Neuzeit. Kaiser und Könige, geistliche und weltliche Fürsten, Städte, Niedersachsen. 4 unpaginierte, 48 S., 3 Tfn. 1427 Nrn. Katalog 228 (September 1937). Goldmünzen und -Medaillen. Münzen und Medaillen der Neuzeit: Kaiser und Könige, geistliche und weltliche Fürsten, Städte, Niederlande, Personenmedaillen. 44 S. 1263 Nrn. Katalog 234 (Januar1939). Antike Münzen: Griechen, Römer, Byzantiner. Münzen der Völkerwanderungszeit: Ostgoten, Westgoten, Langobarden, Vandalen, Burgunder, Franken, Kelten. Typensammlung mittelalterlicher Goldmünzen. Goldmünzen und -Medaillen. 38 S. , 4 Tfn. 1327 Nrn. Orig.-Broschur, kleine Eisenoxydflecken der vom Umschlag verdeckten eisernen Heftung des Buchblocks, handbeschriebenes Standortschild. Katalog 235 (Januar 1939). Deutsche Münzen u. Medaillen. Mittelalter und Neuzeit. 168 S. 5836 Nrn. Katalog 239 (November 1939). Westfalen, Eichstätt, Hessen, Verschiedenes. 56 S. 1640 Nrn. Halbleineneinband, wohl des letzten Drittels des 20. Jahrhunderts, mit Eckbezügen und goldgeprägtem Rücken. Die Deckel außen mit Elefantenhautpapier bezogen. 1613 Gramm. (6)
[Anmerkung zum Katalog der Auktion 233:] In einem anderen von uns einsehbaren Exemplar des Katalogs (das aus dem Besitz der Firma von Ludwig Grabow stammt) ist auf dem Titelblatt der alte handschriftliche Zusatz 'Lager von Otto Helbing Nachf. München' notiert. Diese Zuschreibung wird auch durch Detlef Tietjen bestätigt: 'Lager O. Helbing Nachf., München, Inh. H. Hirsch'.
Die in diesem Katalog aufgeführten Verkaufsbedingungen sind entgegen der bisherigen Tradition nicht mit 'Adolph Hess Nachf.', sondern mit 'Dr. Busso Peus, Versteigerer i/ Fa. Adolph Hess Nachf.' unterschrieben.
Auf der Titelseite kopfstehend die zweizeilige Stempelung Haus der rheinischen Heimat / Köln. Diese museale Einrichtung wurde 1936 dem Publikum zugänglich gemacht. Sie ging hervor aus dem 'Rheinischen Museum', das seit 1926 auf der rechten Rheinseite in Deutz angesiedelt worden war. Nach Kriegsende entwickelte sich aus dem Haus der Rheinischen Heimat das Kölnische Stadtmuseum.