Monographien, Sammelwerke und Aufsätze: Deutschland und alle Welt, Orden und Ehrenzeichen
Los 7392

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REVUE NUMISMATIQUE. Begründet als REVUE DE LA NUMISMATIQUE FRANÇOISE von E. CARTIER/L. DE LA SAUSSAYE.
Beinhaltend: Serie 4, Bände 1-13-39 (1898-1909). Einbände in Halbleder (2 Exemplare) und Halbleinen, mit goldgeprägten Rücken (11 Exemplare, in 3 unterschiedlichen Gestaltungsvarianten), die Buchdecken berieben, einige Bände etwas bestoßen. 19499 Gramm. (13)
Auf den Spiegeln der Vorderdeckel der einheitlich gebunden Bände 1, 4 und 9-13 das auf das Jahr 1929 datierte Exlibris des französischen Münzensammlers Charles Prieur. Der Genannte (* 1860, † 1932) hatte seit 1880 eine zigtausende Stücke umfassende Generalsammlung von Münzen- und Medaillen angelegt, die ihm indes im Mai 1918 infolge der Plünderung seines Hauses in der Champagne durch gegnerische Soldaten bis auf die zuvor von ihm sicher verborgenen Goldmünzen verloren ging. Dieses tragische Ereignis hinderte ihn freilich nicht, abermals eine neue Kollektion von Münzen des französischen Königreichs sowie der feudalen Prägungen der Champagne aufzubauen. Prieur ist von 1923 bis 1931 in den jährlichen Mitgliederverzeichnissen der Société française de Numismatique als 'membre titulaire' (Vollmitglied) dokumentiert und stand dieser Gesellschaft von 1929 bis zu seinem Tode als Präsident vor. In seinen späten Jahren lebte er in Paris.