eLive Auction Literatur 2025 - Tag 2 (Lose 6707 - 7407)
Beendet

Monographien, Sammelwerke und Aufsätze: Deutschland und alle Welt, Orden und Ehrenzeichen

NUMISMATISCHE LITERATUR MONOGRAPHIEN, SAMMELWERKE UND AUFSÄTZE

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MEDAILLEN, PLAKETTEN, JETONS AEPPLI, H.

AEPPLI, H.

Der Schweizer Medailleur Hans Frei. Basel 1933. 51 S., 41 Tfn. Orig.-Ganzleineneinband, die Buchdecke leicht fleckig. 463 Gramm.

Auf dem Spiegel des Vorderdeckels Exlibris für Dr. C. Duisberg [Motiv: ein von einer Flamme erhitzter Laborkolben, umrankt von einem Blütenzweig; Künstersignatur N.] . Carl Duisberg (* 1861 in Barmen, † in Leverkusen) wurde nach einem Studium der Chemie an der Universität Duisburg promoviert. Seine berufliche Laufbahn begann er 1883 als Angesteller der damaligen Aktiengesellschaft 'Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co.' mit Sitz in Elberfeld, die im Jahre 1900 nach Leverkusen verlegt wurde. In diesem Jahr wurde Duisberg Direktor und Mitglied des Vorstands und 1912 Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender dieses Unternehmens Nach dem Zusammenschluss 'seiner' Farbenfabriken mit anderen Konzernen der chemischen Industrie zum Konzern 'I. G. Farben' zog sich Carl Duisburg aus der operativen Leitung zurück und übernahm stattdessen den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden, den er bis zu seinem Tode innehatte.
Als Mäzen, Freund und Förderer der Kunst betätigte sich Duisburg spätestens seit 1907 auf verschiensten Sektoren auch als Privatsammler. So besaß er eine exquisite Kollektion moderner Gemälde, verfügte aber ebensogut über eine Mineraliensammlung und nach seiner eigenen Aussage über die größte Spazierstocksammlung in ganz Europa. Ebenso pflegte er seinen Bestand an Medaillen auf Chemiker und Naturwissenschaftlern (Werner Plumpe, Carl Duisberg, 1861-1935. Anatomie eines Industriellen, München 2016, ohne Seitenangabe).