Monographien, Sammelwerke und Aufsätze: Allgemeine Numismatik und Antike
Los 6172

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FORRER, L.
The Weber Collection. Descriptive Catalogue of the Collection of Greek Coins formed by Sir Hermann Weber M. D., 1823-1918. Nachdruck New York 1975 in 3 Bänden der seltenen Originalausgabe London 1922-1929. Beinhaltend: Band I. Greek Coins: Auriol Find Class, Hispania, Gallia, Britannia, Italy an Sicily. London 1922. Frontispiz, XVI, 376 S., Tf. 1-69. Band II. Greek Coins: Macedon, Thrace, Thessaly, north western, central and southern Greece [London 1924]. Titelblatt, 579 S.; Tfn. 70-171; der hier in einem Stück gebundene Band III, Teil I. Greek Coins: Asia. Bosporus, Colchis, Pontus, Paphlagonia, Bythynia, Mysia, Troas, Aeolis, Lesbos, Ionia, Caria, Lydia [London 1926] S. 1-474 und Teil II. Greek Coins: Asia. Phrygia, Lycia, Pamphylia, Pisidia, Cilicia, Cyprus, Galatia, Cappadocia, Syria, Phoenicia, Palestine, Arabia, Mesopotamia, Persia, Persis, Characene, Bactria. Africa: Egypt, Cyrenaica, Libya, Zeugitana, Islands between Africa and Sicily, Numidia, Mauretania, Incerta. [London 1929]. Titelblatt, S. 1-475; S. 475-996, samt der [1925 erschienenen] Tfn. 172-317. Orig.-Ganzleineneinbände. 4586 Gramm. (3)
Hermann David Weber (* 1823 in Holzkirchen bei Würzburg, † 1918 in London), Sohn eines Gutsverwalters des Grafen Mensdorff-Pouilly, studierte Medizin in an den Universitäten Marburg und Bonn. Der 1848 in seinem Fach Promovierte, der bereits in seiner Studienzeit ein besonderes Interesse für die englische Sprache und Kultur entwickelt hatte, erhielt 1851 eine Stelle am German Hospital London. Dort spezialisierte er sich auf die Behandlung von Tuberkulosepatienten, wobei sich hinsichtlich der Therapie der Erkrankten zu einem Protagonisten für die Luftkur und die Balneologie entwickelte. Für seine Verdienste erhielt er 1899 den Ritterschlag zum Knight Bachelor. 1903 legte er seinen Posten als Arzt am German Hospital nieder, stand jedoch in London weiterhin als medizinischer Berater seinem früheren Arbeitgeber und weiteren Krankenhäusern zur Verfügung sowie fungierte darüber hinaus als Arzt der deutschen Botschaft. Seine Münzensammlung umfasste nicht nur antike griechische und römische, sondern auch angelsächsische und englische Prägungen. Bereits 1883 war Dr. Weber in die Royal Numismatic Society aufgenommen worden. In der Folgezeit diente er der Gesellschaft auf unterschiedlichen Posten, u. a. als Vizepräsident, und bekam 1905 deren Ehrenmedaille überreicht (Leonhard Forrer, The Weber Collection, Band I, S. XI-XVI).