Auktion 422 - - Teil 1 (Lose 2501 - 3021)
Beendet

Gold- und Silberprägungen aus Mittelalter und Neuzeit

HABSBURGISCHE ERBLANDE-ÖSTERREICH

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Schätzpreis 5.000 €
Zuschlag 7.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

RÖMISCH-DEUTSCHES REICH. Ferdinand I., 1522-1558-1564.  
Dukatenklippe 1529, geprägt während der Belagerung der Stadt Wien durch die Türken. 3,54 g. Gekröntes und geharnischtes Brustbild r., zu den Seiten I5 - Z9, darunter TVRK • BLE / GERT • WI / : EN ://Kreuz, in den Winkeln die Wappenschilde von Niederösterreich, Kastilien, Ungarn und Böhmen. Brause-Mansfeld Tf. 42, 9; Fb. 22; M. z. A. S. 12; Markl 278.
GOLD. RR Vorzüglich
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 125, Osnabrück 2007, Nr. 656.
Der türkische Sultan Suleiman II. zog 1529 von Ungarn aus mit einem 250.000 Soldaten starken Heer und 300 Kanonen vor die Tore Wiens, um die Stadt zu erobern. Nachschubprobleme und die vehemente Gegenwehr der aus 16.000 Soldaten und 5.000 Bürgern bestehenden Verteidigerschar unter dem Kommando von Nicolaus von Salm bewogen den Sultan indes, nach nur 20 Tagen am 15. Oktober seine Belagerung aufzugeben. In der Stadt kam Belagerungsgeld in Klippenform in Verkehr, das aus eingeschmolzenen goldenen und silbernen Gerätschaften gefertigt worden war.