Auktion 419 (Lose 1 - 638)
Beendet

Münzen der antiken Welt

RÖMISCHE MÜNZEN

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Schätzpreis 5.000 €
Zuschlag 28.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT. Traianus, 98-117.  
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- Restitution für Tiberius. AV-Aureus, 112/113 (?), Rom; 7,22 g. Kopf r. mit Lorbeerkranz//Livia als Pax sitzt r. mit Zweig und Zepter, BMC S. 144, 6; Calicó 309; Coh. 7 (Tiberius); Komnick 58.0; MIR 856; RIC 821.
Von größter Seltenheit. Kl. Auflagen, kl. Kratzer, gutes sehr schön/sehr schön
Aus einer vor 1990 abgeschlossenen Sammlung.
Einen der möglichen Gründe, die zu Restitutionsprägungen führten, überliefert Cassius Dio (68,15,3). Traian habe alle Münzen, die stark beschädigt oder abgegriffen waren, einschmelzen lassen. Die Vermutung aus diesen eingeschmolzenen Geprägen seien im Nachgang Restitutionsmünzen entstanden, die in ihrer Erscheinung an die Vorgänger erinnerten, liegt nahe. Im Zuge dieses Prozesses konnten zudem Edelmetallgewinne erzielt werden, weil die älteren Münzen einen höheren Materialwert besaßen als die zeitgenössisch auftretenden Nominale der Prägeherren. Gleichzeitig erinnerten Kaiser durch den Rückgriff auf frühere Darstellungen an ihre kaiserlichen Ahnherren und symbolisierten die Kontinuität der principalen Herrschaft. Siehe hierzu Komnick, S. 158.