Münzen der antiken Welt
Los 357

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| Schätzpreis | 1.500 € |
| Zuschlag |
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MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT. Augustus, 30 v.-14 n. Chr.
AR-Denar, 30/29 v. Chr., italische Münzstätte; 3,61 g. Kopf r. mit Lorbeerkranz//Standbild auf Rostralsäule. Banti/Simonetti 546/5 (dies Exemplar, "Collezione privata"); BMC 633; Bourgey/Depeyrot, L'Empire Romain (Band 1), Paris 1994, Nr. 88 (dies Exemplar erwähnt und abgebildet); Coh. 124; RIC² 271.
Feine Patina, kl. Kratzer, vorzüglich
ERRATUM: Es handelt sich nicht um das bei Bourgey/Depeyrot erwähnte und bei Bourgey 1911 versteigerte Exemplar.
Aus der Sammlung eines Juristen.
Exemplar der Sammlung Rous, Auktion Etienne Bourgey, Paris 29.-31. März 1911, Nr. 446; der Lagerliste Rodolfo Ratto IX, Mailand 1933, Nr. 1199; der Sammlung Conte Alessandro Magnaguti (2. Teil), Auktion Santamaria, Rom 14. Oktober 1949, Nr. 367; der Auktion NFA XIV, New York 1984, Nr. 304; der Sammlung Bob Levy, Auktion Leu Numismatik AG 57, Zürich 1993, Nr. 208 und der Sammlung eines Ingenieurs, Auktion Fritz Rudolf Künker 351, Osnabrück 2021, Nr. 287.
Zur Datierung siehe Sear, The Coinage of the Roman Imperators 49-27 BC, London 1998, Nr. 423.
Im RIC wird die Vorderseite als Apollokopf beschrieben, aber die Ähnlichkeit mit dem gleichzeitigen Augustusporträt ist so groß, dass höchstens Augustus als Apollo dargestellt sein kann. Da keine Umschrift vorhanden ist, muss die Bevölkerung damals den Kopf als den des Augustus angesehen haben.