Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt
Los 357

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| Schätzpreis | 4.000 € |
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HABSBURGISCHE ERBLANDE-ÖSTERREICH. RÖMISCH-DEUTSCHES REICH. Karl VI., 1711-1740
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Silbermedaille 1713, von B. Richter, auf die Ankunft seiner Frau Elisabeth Christine in Wien. Drapiertes Brustbild Elisabeth Christines r. mit Diadem//Aus Wolken über Erdball aufgehende Sonne bestrahlt sechszackigen Stern mit Zeichen der Venus. 55,83 mm; 61,36 g. Brockmann 370; Slg. Montenuovo 1409 (dort in Bronze).
In Silber von größter Seltenheit. Kabinettstück. Prachtvolle Patina, Stempelglanz
Elisabeth Christine, *1691, †1750, war die älteste Tochter des Herzogs Ludwig Rudolf von Braunschweig- Wolfenbüttel und seiner Gemahlin Christine Louise von Öttingen. Vermählt wurde sie 1708 mit Erzherzog Karl, dem zweiten Sohn des Kaisers Leopold I. und als Karl III. Gegenkönig in Spanien. Um die Ehe eingehen zu können, trat die Prinzessin zum katholischen Glauben über. Sie folgte ihrem Mann nach Spanien und als dieser 1711 nach Wien zurückkehrte, um als Kaiser Karl VI. gekrönt zu werden, vertrat sie in Spanien seine Interessen und kehrte erst 1713 zurück. Ihr Sohn, Erzherzog Leopold, starb bereits im Jahr seiner Geburt.