Auktion 418
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt

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Schätzpreis 40.000 €
Zuschlag 60.000 €

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HABSBURGISCHE ERBLANDE-ÖSTERREICH. RÖMISCH-DEUTSCHES REICH. Ferdinand III., 1625-1637-1657  
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10 Dukaten 1640, Prag. 34,59 g. Münzmeister Jakob Wernhard Wolker. FERDIN [dreiKringel übereinander] III [dreiKringel übereinander] D [dreiKringel übereinander] G [dreiKringel übereinander] R [dreiKringel übereinander] IMPERATOR [dreiKringel übereinander] S [dreiKringel übereinander] A [dreiKringel übereinander] Brustbild r. mit Spitzenkragen, umgelegtem Mantel und der Kette des Ordens vom Goldenen Vlies//GER ° HVN • BOHE - MIÆ • REX • Ao . 1640 Gekrönter Doppeladler, auf der Brust das gekrönte, böhmische Wappen, umher die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies, unten in Klammern das Münzmeisterzeichen Hand mit Stern (Jakob Wernhard Wolker, Münzmeister in Prag 1637-1655). Dietiker 835; Fb. 46 a; Halacka 1148. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung UNC DETAILS CLEANED (8237891-005).
GOLD. RR Sehr attraktives Exemplar, winz. Randfehler, vorzüglich
Ferdinand III., Sohn Ferdinands II. und Anna Marias von Bayern, *1609 in Graz, †1657 in Wien, wurde schon 1625 zum König von Ungarn und 1627 zum König von Böhmen gekrönt. Seit der Ermordung Wallensteins 1634 führte er das Oberkommando über die kaiserlichen Heere. Nach dem Tod seines Vaters 1637 folgte er ihm als Kaiser. Von da an arbeitete er auf den Friedenskongreß hin, der 1644 in Münster und Osnabrück eröffnet wurde und 1648 zum Westfälischen Frieden führte. Auf dem Regensburger Reichstag von 1653 erreichte er die Königswahl seines Sohnes Ferdinand, der jedoch vor ihm starb. Nach dem Friedensschluß bemühte er sich besonders um den Wiederaufbau in Böhmen und stärkte das deutsche Element in der Bevölkerung, indem er Kolonisten aus dem katholischen Süden Deutschlands ins Land zog. Insbesondere wurde der Adel weitgehend erneuert; dies setzte sich unter seinem Nachfolger Leopold I. fort.