Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt
Los 276

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| Schätzpreis | 12.500 € |
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. SACHSEN. SACHSEN-COBURG-EISENACH, HERZOGTUM. Johann Casimir, 1624-1633
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Breiter dreifacher Reichstaler 1624, Saalfeld. 87,03 g. D : G * IOHAN * CASI * DVX * - * SAXON * IVL * CLI * ET * MO Sechsfach behelmtes, mehrfeldiges Wappen, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 24, unten die geteilte Signatur W - A (Wolf Albrecht, Münzmeister in Saalfeld 1604-1619 und 1624-1629), oben Reichsapfel//ELEND * NICHT * SCHAD * - * WER * TVGENT * HAT * Der geharnischte Herzog reitet r., in der Rechten Kommandostab, im Hintergrund Ansicht der Veste Coburg. Dav. 412; Kozinowski/Otto/Ruß 291 a; Schnee 194.
Von großer Seltenheit.
Hübsche Patina, kl. Schrötlingsfehler, Wertzahl "3" eingeritzt, attraktives, sehr schönes Exemplar
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 175, Osnabrück 2010, Nr. 4261.
Während der Herrschaft Herzog Johann Casimirs von Sachsen-Coburg (1624-1633) entstanden die folgenden anderthalbfachen, doppelten und dreifachen Taler. Der Münzmeister Wolf Albrecht fertigte sie als reine Repräsentationsgepräge in der Saalfelder Prägestätte. Die Münzen des Jahrgangs 1624 waren als Ehrengabe für das in Coburg abgehaltene Stahl- und Büchsenschießen gedacht. Die Umschrift ELEND NICHT SCHAD WER TVGENT HAT bezieht sich auf die Neutralität des Herzogs im Dreißigjährigen Krieg, die das Land vor großräumigen Plünderungen bewahrte.