Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt
Los 250

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| Schätzpreis | 30.000 € |
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. REGENSBURG. STADT.
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2 Dukaten o. J. (1742), mit Titel Karls VII. Geprägt mit den Stempeln des Dukaten. Münzmeister Johann Christoph Busch. Stempelschneider Christoph Daniel Oexlein. DVCATVS - RATISPON Stadtansicht von Regensburg, oben strahlendes Dreieck, unten r. die Signatur B (Johann Christoph Busch, Münzmeister in Regensburg 1741-1766), im Abschnitt das Stadtwappen in Kartusche zwischen Lorbeer- und Palmzweig//CAROL . VII - D . G • ROM • IMP . S • A Geharnischtes Brustbild des Kaisers r. mit Lorbeerkranz, unter der Schulter die Signatur Œ (Christoph Daniel Oexlein, Stempelschneider in Regensburg 1714-1779). Beckenb. 311, II; Fb. 2514; Slg. Bach (Auktion Künker 238) -. In US-Plastikholder der PCGS mit der Bewertung MS 63+ (49915352).
GOLD. Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Vorzüglich-Stempelglanz
Die Stadt Regensburg stellte sich mit dieser Huldigungsprägung im Österreichischen Erbfolgekrieg auf die Seite Karls VII. Es gelang dem Wittelsbacher zwar, nach der Kaiserkrönung in Frankfurt am 12. Februar 1742 seine von den Habsburgern eroberten Stammlande zurückzugewinnen, er starb jedoch plötzlich am 20. Januar 1745, ohne die Kaiserwürde dauerhaft für sein Haus gesichert zu haben. Im Frieden von Füssen vom 22. April 1745 verzichtete sein Sohn Maximilian III. Joseph auf das habsburgische Erbe.