Auktion 418
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt

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Schätzpreis 125.000 €
Zuschlag 120.000 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. PADERBORN. BISTUM. Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht, 1683-1703  
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6 Dukaten 1694, Neuhaus. Gold­abschlag von den Stempeln des Reichstalers. 22,06 g. • HERMAN • WERNER • D • G • EPISCOP • PADERB • S • R • I • PRINC Brustbild mit Käppchen r. in geistlichem Ornat//* COM • PYRM • PRÆPOS • HILDES & • L • B • WOLFF • METTERNICH • 1 • 6 • 9 • 4 Fürstenhut über vierfeldigem Wappen mit Mittelschild, dahinter Krummstab und Schwert, zu den Seiten des Wappens der Wahlspruch des Bischofs: PROVIDE - ET IUSTE (= vorhersehend und gerecht). Fb. 1960 a; Schwede 198.2.
GOLD. Von allergrößter Seltenheit.
Winz. Prüfspur am Rand, leicht gewellt, feine Kratzer, vorzüglich
Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht (*1625, Düsseldorf; †1704, auf dem Schloss zu Neuhaus bei Paderborn) war seit dem 25. September 1684 Fürstbischof von Paderborn. Sein Wahlspruch PROVIDE ET IUSTE (= vorhersehend und gerecht) findet sich auch auf einigen der unter ihm geprägten Münzen wieder. Aufgrund seiner langen Regierungszeit, seiner kirchlichen und bildungspolitischen Ausrichtung und seiner Konzentration auf sein Amt als Paderborner Landesherr gilt er als bedeutend für die Landesgeschichte des Hochstifts. Am 21. Mai 1704 starb der fast 80-jährige Fürstbischof in seiner Residenz Neuhaus, und sein Leichnam wurde in der Elisabethkapelle im Paderborner Dom unter einem aufwendigen Marmor-Grabdenkmal bestattet.