Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt
Los 230

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| Schätzpreis | 7.500 € |
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. NÜRNBERG. STADT.
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Reichstaler 1706, mit Titel Josefs I. Stadtgöttin mit Lorbeer- und Palmzweig steht fast v. v. hinter drei Wappenschilden//Gekrönter Doppeladler, auf der Brust Wappenschild. Dav. 2474; Kellner 267. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 63 (6774485-002).
RR Prachtexemplar. Fast Stempelglanz
Mit diesem prachtvollen Taler, dem einzigen, der während der Regierungszeit Josefs I. (1705-1711) in Nürnberg geprägt wurde, demonstrierte die Stadt ihre Stellung als Reichsstand. Die Stadtgöttin Noris steht hinter dem Reichsschild, der von zwei Stadtschilden flankiert wird. Die Personifikation der Stadt drückt mit Lorbeer- und Palmzweig auch den Friedenswunsch aus, denn in Süddeutschland tobte der Spanische Erbfolgekrieg, der erst 1714 beendet wurde. Verantwortlich für die repräsentative Prägung war der Münzmeister Georg Friedrich Nürnberger, der von 1677 bis 1716 arbeitete und dessen Initialen unter der Jahreszahl zu lesen sind. Die Familie Nürnberger war eine regelrechte Münzmeisterdynastie, die über vier Generationen (1622-1746) die Nürnberger Münzprägung leitete.